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Los geht's

Apple Watch

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» Befreiung von der Geisel iPhone
» Vom Hype in den realen Markt
» Lifestyle statt Technik pur
» Reiz der Materialen
» Apps nach Wunsch
» Mehr Bewegung
» Ab ins Business



Produktion: Christian Vilsbeck

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Die Menschen starren ständig auf ihr Smartphone, beim Essen, im Meeting, abends in der Kneipe und im Auto - eigentlich immer. Die Watch lässt das iPhone wieder vermehrt in der Tasche.

In einem Interview von Kevin Lynch, Vice President of Technology bei Apple, gab es hierzu eine interessante Aussage: "Das Ziel war, die Leute von ihrem Smartphone zu befreien". Dieser Satz gilt für die Entwicklung der Apple Watch.

Ein Problem, dass Apple vorrangig mit dem iPhone erschaffen hat, soll mit der Watch wieder behoben werden.

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Selbst in Meetings, wenn jemand eine Präsentation hält, beobachtet man Menschen, die lieber auf ihr Smartphone schauen. Besser kann man dem Vortragenden sein Desinteresse und Respektlosigkeit nicht zeigen.

Dass wir inzwischen oft Geiseln unserer Smartphones sind, ist kaum mehr zu bezweifeln; einhergehend mit der Abnahme von Benimmregeln.

Kann eine Smartwatch wie die Apple Watch die Situation verbessern? Sie wäre ein Filter für wirklich wichtige Nachrichten und Ereignisse. Es muss nicht bei jedem Vibrieren oder Signalton das Smartphone aus der Tasche gezogen werden.

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Market share smartwatch companies 2014
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Weltweit wurden 2014 nur 6,8 Millionen Smartwatches und Fitnessbänder insgesamt verkauft.

Nur 720.000 Smartwatches mit Android Wear haben 2014 den Weg an ein Hangelenk gefunden.

Forrester schätzt 10 Millionen verkaufte Watch-Modelle bis Ende 2015.

Marktforscher gehen von über 3 Millionen Vorbestellungen aus.

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» Neues Marktsegment
» Neue Produktpräsentation
» Neue Zielgruppen

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Apple bewegt sich mit der Watch auf völlig neuem Terrain. Die Watch positioniert der Hersteller nicht nur als ein Stück Technik, sondern als etwas sehr Persönliches.

Apple sucht mit der Watch den Weg in die Modewelt. Eine Uhr wird hier als Schmuckstück gesehen, dass zum individuellen Styling und Look passen muss.

Entsprechend gibt es die Watch in verschiedenen Größen, aus Aluminium, Edelstahl oder Gold. Viele Armbänder aus unterschiedlichen Materialen sollen jedem Geschmack gerecht werden.

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Bezels
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Apple bietet die Smartwatch in den drei Serien Watch Sport, Watch und Watch Edition an. Die Serien unterscheiden sich nicht von den Features, sehr wohl aber von den Materialen und Bändern.

Zusätzlich gibt es die Serien jeweils wahlweise mit einem 38 mm oder 42 mm hohem Gehäuse.

Das als Retina-Bildschirm bezeichnete Display des 38-mm-Modells löst 272 x 340 Bildpunkte auf, die größere 42er Watch bietet 312 x 390 Pixel Auflösung.







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Die Watch Sport markiert den Einstieg in Apples Smartwatches. Das Gehäuse ist aus eloxiertem Aluminium in den Farben Silver und Space Gray. Zum Schutz des Displays kommt ein gehärtetes Ion-X-Glas zum Einsatz.

Die Watch Sport bietet Apple mit weichen Kunststoffarmbändern aus Fluorelastomer in den Farben White, Blue, Green, Pink und Black an. Die Bänder lassen sich wie bei jeder Watch wechseln.

Insgesamt hat Apple 10 Modelle von der Watch Sport im Angebot. Der Preis der Smartwatch in der 38-mm-Variante beträgt 399 Euro, das 42-mm-Modell kostet 449 Euro.









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Im mittleren Preisgefüge agiert die "normale" Watch. Hier setzt Apple auf ein kaltgeschmiedetes Edelstahlgehäuse, wahlweise hochglanzpoliert oder in der Farbe Space Black. Das Retina Display schützt Apple mit dem härteren und teureren Saphirglas.

Vom Gliederarmband aus einer gebürsteten Edelstahllegierung über das geflechtete Milanaise-Armband bis hin zu verschiedenen Ledervarianten bietet Apple eine große Auswahl. Wer will, kann die Watch auch mit einem Sportarmband aus der Serie Watch Sport ausstatten.

Die Watch-Serie setzt sich aus insgesamt 18 Modellen zusammen. Der Preis für die Watch im Edelstahlgehäuse beginnt bei 649 Euro für das 38-mm-Modell bis hoch zu maximal 1249 Euro für die 42er Variante. Die große Preisspanne hängt vom gewählten Armband ab.










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Bei der Serie Watch Edition handelt es sich um die teuren Edelmodelle von Apple. Alle acht verfügbaren Edition-Watches besitzen ein Gehäuse aus 18 Karat Gelbgold oder Rosegold. Den Displayschutz übernimmt wieder ein poliertes Saphirglas.

Bei den Armbändern preist Apple Lederarmbänder in Bright Red, Midnight Blue, Black und in Rose Gray sowie Sportarmbänder in White und Black an.

Apple verlangt für die Watch Edition mindestens 11.000 Euro. Die teuersten Varianten kosten 18.000 Euro.






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Laut den Analysten von Slice haben sich von den Vorbestellern  71 Prozent für das größere 42-mm-Modell entschieden. Das beliebteste Gehäuse unter den Käufern soll mit 40 Prozent die Aluminium-Variante in Space Gray sein, gefolgt vom Edelstahlmodell mit 34 Prozent und silbernen Aluminium mit 32 Prozent.

Bei den Armbänder sei das schwarze Sportarmband mit insgesamt 49 Prozent bei der Watch und Watch Sport mit Abstand am beliebtesten. Den Zahlen von Slice zufolge entschieden sich 16 Prozent für das weiße Sportarmband und rund 10 Prozent für das teurere Milanaise-Armband.

Apple bietet die Armbänder auch als Zubehör an: Die Preise reichen von 59 Euro für das Sportarmband bis hin zu 499 Euro für das Gliederarmband aus gebürsteter Edelstahllegierung.












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Wirklich exklusive Modelle der Apple Watch gibt es von Goldgenie. Die Engländer bieten ihre Watch Spectrum Collection mit Edelmetallbeschichtungen, exotischen Armbändern mit Diamanten besetzen Gehäuse an. Die Modelle nennen sich Apple Watch Elite, Apple Watch Brilliance und Apple Watch Diamond Ecstasy.

Den Einstieg markiert die Watch Elite mit vergoldeten Edelstahlgehäuse für nur 2396 Euro (exkl. MwSt.). Sieht dann aus wie eine Watch Edition, ist aber deutlich günstiger.

Will jemand richtig protzen, dann muss es die Watch Diamond Ecstasy sein. Die goldene Watch ist zusätzlich mit hunderten kleinen Diamanten überzogen. Außerdem sitzt in der Digitalen Krone ein 1-Karat-Diamant. Soviel Prunk hat seinen Preis: Bei 45.596 Euro geht es los, es können auch 145.200 Euro sein. Die Preise sind natürlich exklusive der Mehrwertsteuer zu verstehen.

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Der Lade-Connector arrietiert sich magnetisch an der Watch
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Akkulaufzeit: 18 Stunden bei typischer Nutzung. Wird der Batterieladezustand niedrig, lässt sich noch bis zu 72 Stunden die Uhrzeit ablesen.

Aufladen: Erfolgt drahtlos, nach 1,5 Stunden sind 80 Prozent der Akkukapazität wieder hergestellt.

Wassergeschützt: Regen verträgt sie, ein Eintauchen ins Wasser wird nicht empfohlen.

Telefonieren: Funktioniert bei verbundenem iPhone über den integrierten Lautsprecher und Mikrofon.

Apple Pay: Zahlen durch NFC geht auch ohne iPhone.

Sensorik: Messung der Herzfrequenz über LEDs und Fotodioden. Gyro- und Beschleunigungssensor überwachen die körperliche Aktivität.

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Der Lade-Connector arrietiert sich magnetisch an der Watch
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» Beschleunigungssensor
» Herzfrequenzsensor
» Gyrosensor

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Um die tägliche Aktivität auf der Watch zu überwachen, gibt es auf dem Smartphone die Activity App. An drei Ring-Grafiken zeigt die App den Status der erreichten Fitnessziele an.

Der Ring Bewegen zeigt die Zahl der verbrannten Kalorien an. Über den Ring Trainieren zeigt die Watch die Minuten von zügiger Bewegung an. Der Ring schließt sich, wenn das allgemein empfohlene Ziel von 30 Minuten Training pro Tag erreicht ist.

Der Ring Stehen gibt Auskunft darüber, wie oft man am Tag aufgestanden ist. Damit will einem die Watch daran erinnern, nicht zuviel zu sitzen an einem Tag. Sitzt der Träger eine Stunde, so tippt einem die Watch an, dass man sich mal wieder bewegen sollte.


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Aktivitäten: Über die Workout-App der Watch lässt sich Laufen, Walken, Radfahren, Crosstrainer, Stepper und Rudergerät  einstellen. Die App informiert über den Fortschritt und zeigt Statistiken.

Offline: Schritte und gelaufene Strecke misst die Watch auch ohne iPhone. Allerdings gibt es dann kein Geo-Tracking.

Laufmusik: Das Abspielen von Songs funktioniert ebenfalls ohne iPhone. Der Watch stehen 2 GByte Speicher für Musik zur Verfügung. Bluetooth-Kopfhörer lassen sich mit der Watch koppeln.

Schlafüberwachung: Hier muss die Watch passen, die integrierten Apps bieten die Funktion nicht. Allerdings sollten Apps von Drittanbietern erhältlich sein. Ein Problem ist jedoch, dass die Watch über Nacht eigentlich an die Ladestation sollte.

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Die Zahl der Apps für die Watch steigt rasant. Alle namhaften App-Anbieter stürzen sich derzeit auf die Smartwatch.

Die Installation neuer Apps erfolgt über die iPhone-App Apple Watch. In dieser App ist ein eigener App Store für die Watch enthalten. Außerdem ermöglicht die iPhone-App die Konfiguration der Watch.

Die Apps im App Store sind als Erweiterung der iPhone-Apps zu sehen. Eine Watch-App wird stets zusammen mit der iPhone-App installiert. Ohne verbundenes iPhone funktionieren die Apps der Drittanbieter nicht.

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Die IT kann die Nutzung einer Apple Watch technisch nicht direkt blockieren. Es gibt aber die Möglichkeit, dass die Watch nun dann verwendet werden kann, wenn sie sich am Handgelenk des Nutzers befindet.

Ein Sicherheits-Feature der Smartwatch ist die Möglichkeit, seinen Besitzer durch Lernen am Pulsschlag zu erkennen. MDM-Tools können dann sicherstellen, dass Benachrichtigungen auf dem Display der Apple Watch nur angezeigt werden, wenn sie sich am Arm des Nutzers befindet.

Dennoch wird sich erst im Laufe der nächsten Monaten zeigen, was integrierte Sicherheits-Features wie die Pulserkennung taugen und ob die Apple Watch erfolgreich Jailbreak-Versuchen widersteht.

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